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12 – Umsatz & Gewinn mit Streetfood,

Foodtruck und Imbiss

 

Hartnäckige, aber dennoch falsche Gerüchte behaupten, dass man mit einem Imbiss oder Foodtruck ganz schnell Geld viel machen kann. Wenn Sie bis hierhin alles gelesen haben, wissen Sie, dass dies purer Unsinn ist.

Auf der anderen Seite gibt es genügend engagierte Betreiber, die an einer stark frequentierten Stelle stehen und auf einen Jahresumsatz von über 100.000,- Euro und mehr kommen.

Es gibt jedoch so viele Faktoren, die Ihren Umsatz beeinflussen, an die Sie bis jetzt noch gar nicht gedacht haben. Und wenn Ihnen ein Franchisegeber einen bestimmten garantierten Umsatz mit dessen Konzept  verspricht, dann verabschieden Sie sich ganz schnell.

In der Gastronomie sind schon sehr viele Gründer mit den besten und interessantesten Konzepten gescheiter, weil sie von den Gästen nicht angenommen wurden. Dazu zählt selbst Mc Donalds, der seine Filialen generalstabsmäßig aufbaut und nichts dem Zufall überlässt.

In den letzten Jahren wurden hier in München zirka 10 Filialen geschlossen, und zwar deshalb, weil die Umsätze nicht stimmten. Warum die Umsätze nicht stimmten, warum die Speise-Angebote nicht angenommen wurden und die Kundschaft ausblieb, lässt sich im Nachhinein nur sehr schwer analysieren…

 

In dem „Imbisskult-Konzept Nr. 11“:

 

„Geld verdienen mit Streetfood, Foodtruck & Imbiss“

 

erfährst Du die Faktoren, die Deinen Umsatz wesentlich beeinflussen. Des Weiteren erhältst Du drei Kalkulationsbeispiele aus der Praxis, die sich seit Jahren bewährt haben und dessen Zahlen praxisbezogen sind.

Vorsicht vor Kalkulationsmodellen im Internet, da sie häufig schön gerechnet wurden und hinter denen sich oftmals eine Firma befindet, die nur deren gastronomisches Konzept oder Franchising System verkaufen möchte.

Die allerwenigsten Verfasser von solchen Kalkulationen und Konzepten haben jemals in ihrem Leben einen Foodtruck oder Imbiss von innen gesehen.

Und vergiss nie die Frage: „Was kostet eigentlich ein gebrauchtes Auto?“

Was würdest Du darauf antworten?

Viele Antworten sind nun möglich und genau so verhält es mit den Faktoren, die Deinen Umsatz beeinflussen.

 

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Ganz grob: „Faktor 3“ – ziemlich realistisch!

Deshalb ist auch die Kalkulation Deiner Waren sehr wichtig. Ein Betriebswirt könnte Dir nun verschiedene Kalkulationsverfahren vorstellen, die Dich vielleicht jetzt, gerade am Anfang nur verwirren werden.

Gehe den einfacheren Weg und nimm den „Faktor 3“, der in der Gastronomie seit Jahrhunderten verwendet wird. Streng genommen ist es der „Faktor 2,9“, aber gerade jetzt am Anfang, der Einfachheit halber runde einfach auf „3“ auf.

Grob ausgedrückt heißt dies, dass der Endverkaufspreis dreimal so hoch wie der Wareneinsatz sein sollte. Dabei wird Deine Arbeitszeit zum Herstellen der Speisen, sowie Energiekosten, Fette, Gewürze und dergleichen nicht berücksichtigt. Entscheidend ist auch, in welchen Mengen Du Deine Waren bestellst, wodurch der Einkaufspreis sinkt.

Die Gewinnspannen sind in der Gastronomie sehr unterschiedlich. Während Du bei Getränken eher weniger verdienst, machst Du mit Deiner Portion Pommes einen riesigen Gewinn, in diesem Fall spricht man von einer Mischkalkulation.

Die höchsten Margen werden Sie in jedem Fall mit Pommes, Kaffee und Tee machen. Auch beim Discounter gibt es das Pfund brauchbaren Filterkaffee durchaus, es muss ja nicht unbedingt die „Krönung“ sein. Ein Pappbecher Ihres Gebräus geht ab 2,- Euro als „to go“ raus. Nun rechnen Sie selbst aus, wie viele Becher Kaffee Sie aus einem Pfund herausholen können.

Beim Tee ist der Gewinn noch höher: Ein Beutelchen kostet wenige Cent (!), Du verkaufst ihn heiß mit Zucker, Zitrone oder Milch ab 1,90,- Euro. Beim „Türken“ gibt es das Pfund schwarzer Tee ab 6 Euro aufwärts, – in guter Qualität. So kannst Du Deine Marge noch einmal erhöhen.

Trotz allem: Bei den Hauptspeise-Umsatzträgern musst Du stur Faktor 3 anwenden, um verlässliche Umsatzzahlen zu generieren.

Orientiere Dich auch an den Preisen der Konkurrenz, aber versuche jetzt bloß nicht krampfhaft, sie zu unterbieten, denn dies lässt Deine finanzielle Situation gerade am Anfang nicht zu, denn:

 

Auch Du hast Deine laufenden Kosten, immer!

 

Photo by Gerd Ackermann – www.imbisskult.de

 

Spitzenzeiten ermitteln bedeutet: „Wann habe ich den meisten Stress?“

Die Spitzenzeiten für einen Foodtruck oder Imbiss, in denen Du so richtig Umsatz machst, sind immer von Deiner Laufkundschaft abhängig. Hast Du in einer Fußgängerzone viel Laufkundschaft, wirst Du immer im Stress sein. Stehst Du mit Deinem Hähnchengrill an einer Ausfallstraße, wirst Du das stärkste Geschäft ab Nachmittag haben, wenn die Leute nach Hause fahren. Auf dem Gelände von Firmen hast Du das beste Geschäft vormittags zur Brotzeit und dann wiederum um die Mittagszeit.

Um in Deinem Betrieb erfolgreich zu arbeiten, solltest Du noch an folgende Tipps denken. Es sind wirklich keine Betriebsgeheimnisse, sondern eher Selbstverständlichkeiten in einer Dienstleistungsbranche.

 

Werbeaktionen: Wer nicht wirbt, der stirbt. (Französisches Sprichwort)

Mache zeitliche Aktionen für ein bestimmtes günstiges Speise-Angebot. Mache bitte nicht so eine zeitlich unbefristete Aktion „Tipp des Tages: Heute Bratwurst“ wie es ein Quereinsteiger an einer stark befahrenen Straße in München Monate lang machte.

Denn dies war u.a. kein origineller Tipp, der Hunger macht, sondern ein eher langweiliges und ausgelutschtes Angebot, an dem man sich schnell satt sah. Hinzu kam, dass es dort so gut wie keine Laufkundschaft gab und Autofahrer keine Möglichkeit hatten, zu halten. Die Bude schloss nach wenigen Wochen.

 

Den Jahreszeiten anpassen heißt auch heißer Tee im Winter und Eistee im Sommer

Biete im Winter etwas Heißes und Deftiges an, im Sommer eisgekühlte Getränke. Vielleicht braust Du selber einen Eistee und servierst ihn in der Hitze mit Eiswürfeln und Zitronensaft. Das bringt zusätzliches, schnell verdientes Geld in Deine Kasse.

 

Einfach mehr verkaufen mit Suggestivfragen!

Ist ganz simple: Rede dem Gast Ergänzungen, die er vielleicht gar nicht wollte, ein wie „Mit Pommes?“ oder „Was möchten Sie trinken?“.

Oftmals fällt dem Gast bei dieser Frage erst ein, dass er ja auch etwas trinken möchte. Und oftmals wollen die Leute nicht knausrig sein und antworten dann mit einem Ja.

 

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Deine persönliche Einstellung zu Deinen Gästen: Mindestens ein preiswertes Angebot!

Habe auch für den Gast, der nicht soviel Geld hat, ein preiswertes Speise-Angebot. Auch er wird wiederkommen, wenn es ihm geschmeckt hat…

 

„To go“, für die ganz Eiligen und Wichtigen…

Fördere das „Außer-Haus-Geschäft“, mache den Gästen klar, dass man Deine Angebote nicht nur „auf die Schnelle“ vor Ihrem Stand herunterschlingen muss, sondern auch mit nach Hause nehmen kann, wo sie immer noch heiß – weil fachmännisch verpackt – wohlschmeckend in Ruhe verzehrt werden können.

 

Das A und O: Zufriedene Gäste!

Ein Gast wird nicht wiederkommen, wenn es ihm nicht geschmeckt hat und er wird dies rein statistisch an bis zu 20 Personen weitergeben. Ein zufriedener Gast kommt wieder und wird Dich  weiterempfehlen. Stammkunden, die Du auf diese Art gewinnst, werden Deine treuesten und dankbarsten Gäste sein.

 

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