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15 – Marketing, Werbung & Kundenpflege

mit Streetfood und Foodtruck

 

„Der fette Typ mit dem schmierigen, schuppigen Haar und dem verschmutzten Kittel greift in den angeschimmelten Karton neben dem Abfalleimer. Mit seinen dreckigen Fingern mit den schwarzen, abgebrochenen Fingernägeln greift er nach einer Portion von diesen zermatschten blassen Pommes.

Er merkt nicht, dass die Asche seiner Zigarette in seinem linken Mundwinkel in den Rest der Tüte fällt. Das Öl zischt gefährlich auf, als er genervt die Portion in die glühend heiße Friteuse schmeißt, beißender stinkender Qualm steigt auf.

Meine Augen tränen und ich sehe fast nichts mehr. „Mit Mayo oder Ketchup?“ herrscht er mich an. Mehrere Zähne fehlen ihm, die wenigen restlichen Stümpfe weisen vom Nikotin die Farbskala gelb bis schwarz auf. Sein Drei-Tage-Bart kaschiert nur ansatzweise sein blasses aufgedunsenes Gesicht mit den vielen gelb-grünen Pickeln.

„Mit Mayo oder Ketchup?“, diesmal wird sein Ton schärfer. In meinem Kopf dreht sich alles, mir wird furchtbar schwindlig und ich bemerke, wie sich mein Magen leeren möchte. Wie volltrunken taumle ich hinter den Imbisswagen…“

 

Photo-by-R_by_GesaD_www.pixelio.de

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Schlechtes Image

Dies nur zur Auflockerung, – ich habe mir diesen Gag selber ausgedacht, – denn so einen Imbissbudenbesitzer sollte es eigentlich nicht geben. Dass er seinen Kunden verloren hat, ist klar. Wenn es ein Durchreisender war, hat er Glück gehabt. Pech dagegen hat er gehabt, wenn der Kunde in der Umgebung wohnt und dieses Ereignis seinen Nachbarn, Freunden und Bekannten erzählt.

 

Reklamation als Chance

Die meisten Imbissbesitzer kennen folgenden Erfahrungswert leider nicht: Weniger als 4 Prozent aller unzufriedenen Gäste reklamieren tatsächlich, wenn es nicht geschmeckt hat. Und der Rest schweigt, denkt sich seinen Teil und wird Dich nie wieder besuchen.

Diesem Kunden, der Dich auf Mängel hinweist, solltest Du danken und umgehend überprüfen, was Du in Zukunft besser machen können. Da gibt es nämlich eine interessante Zahl: Der unzufriedene, sich nicht beschwerende Gast gibt dieses Negativerlebnis an bis zu zehn Personen weiter und diese Gruppe wiederum gibt es noch zehn Mal weiter…

Daher niemals Ware vom Vortag unterjubeln, wenn sie nicht wirklich professionell und schmackhaft aufgearbeitet ist! Das bereitet sonst nur Ärger. Und Dein Ruf ist schnell ruiniert.

Wenn Du wirklich erfahren möchtest, wie die Streetfood-Szene heutzutage Werbung macht, wie Du ein korrektes Bewerbungsschreiben für einen Standplatz oder Cateringbetrieb verfasst und wenn Du einen Einblick in diese Szene haben möchtest, was tatsächlich dort so abgeht, dann schaue einfach einmal HIER hinein.

 

BESSER ETWAS ZU GROSS ALS ÜBERSEHEN ZU WERDEN!

Photo-by-R_by_Andreas-Hermsdorf_www.pixelio.de

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Kann solche Werbung überhaupt Appetit machen?

Die vollständige Glosse von Christian Zaschke „Das verstehe ich nicht“ mit dem Thema „Und das soll Appetit machen? aus dem SÜDDEUTSCHE ZEITUNG MAGAZIN kannst Du hier lesen.

 

Photo by SÜDDEUTSCHE ZEITUNG - www.sueddeutsche.de

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Anderseits ist es jedoch kein grosses Kunststück, wie im folgenden Beispiel Sultanim’s Imbiss in München einfache, einprägsame und gute Werbung macht:

 

mit einer klaren und übersichtlichen Visitenkarte…

 

Sultanim 1

 

und einer Appetit anregenden und strukturierten Speisekarte…

 

Speisekarte

Du suchst einen lukrativen Standplatz für Deinen  Foodtruck oder Streetfood-Anhänger oder ein erfolgreiches gastronomisches Konzept, mit dem Du in kurzer Zeit gute Umsätze erzielen kannst?

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Hilfe & Beratung

Solltest Du Schwierigkeiten bei Deiner Imbiss-Gründung, Ärger mit Behörden oder sonstige Fragen zu Deinem Projekt haben, bekommest Du hier meine fachliche Hilfe.