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16 – Der Foodtruck als Eyecatcher & „Achtung: China-Schrott!“

 

Photo by www.jacks-tasty.de

 

Der Foodtruck als Eyecatcher:

Ein einprägsames, unverwechselbares und professionelles Erscheinungsbild mit positiven Merkmalen muss dein Foodtruck oder Verkaufsanhänger haben, denn die Gäste reagieren unbewusst auf eine ansprechende positive „Bildsprache“. Die Zeiten der“ angegrauten Schuhkartons“ sind endgültig vorbei und die Konkurrenz ist groß.

Schon die Außenfassade muß ein Hingucker sein. Aus ihr muss Sauberkeit, Qualität und Sympathie „herauszulesen“ sein und eine gehörige Portion an Originalität. Gib‘ deinem Geschäft eine unverwechselbare, positive Identität, an die man sich gerne wieder erinnert, –  mit einem originellen Namen. Und so wie in dem Video  Bernie’s Imbiss, mit Dieter Krebs geht es natürlich absolut nicht, – dies nur zur Auflockerung…

 

Menü-Bords:

Benutze die sogenannte Menü-Bords. Dies sind Leuchtanzeigen an der Innenwand mit professionellen Fotos von Ihren Speisen mit Preisangaben (Siehe : Filialen von Mc Donald’s  & Kollegen).

So ein „Infozentrum“ hat den Vorteil, dass klar erkennbar sind, was Ihre Hauptumsatzträger sind Appetit erzeugende Farbfotos werden zusätzlich den Umsatz erhöhen. Denn beim Warten in der Schlange kann sich der Kunde in Ruhe entscheiden, was er möchte und du kannst mehr Ware umsetzen.

 

Photo-by-Gerd-Ackermann-www.imbisskult.de

 

„Heiße Theke“:

In Blickhöhe angebracht hält die „Heiße Theke“ mit Wärmelampen deine fertigen Produkte warm. Lass den hungrig wartenden Gästen das Wasser im Munde zusammenlaufen!

Speziell durch die warmen, rötlichen Lichttöne der Wärmelampe sollen Sie nicht nur Appetit machen, sondern du kannst in Spitzenzeiten deine Kunden mit fertigen Produkten schneller bedienen.

Der eigentliche Vorteil: Die Kunden können sich schon beim Warten in Ruhe „ihr Essen“ aussuchen.

 

Freundlichkeit:

Auch wenn es in der Hektik des Geschäftes schwerfällt:
Bleib‘ stets cool und freundlich!

Der Kunde ist nicht nur König und hat immer recht, sondern du bist mit deinem Laden auf ihn angewiesen.

Und einen freundlichen und symphatischen Verkäufer wird man weiter empfehlen und auch zu ihm zurückkommen, besonders dann, wenn das Preis-Leistungsverhältnis gestimmt hat.

 

Warum nicht ein Gebrauchter für den Anfang?

In meinen Gründer-Beratungen kommen gelegentlich Spezialisten, die sich vorab ‚mal eben ein neuen, voll eingerichteten Foodtruck im fast 6-stelligen Bereich gekauft haben. Danach erst begannen sie zu überlegen, was sie eigentlich anbieten wollen.

Doch da ist es meistens schon zu spät, da sie nun ihr Speisenangebot an deren Kücheneinrichtung orientieren müssen und so wenig Platz für eigene kulinarische Spielräume lassen. Denn ein optischer Super-Foodtruck ist nie ein Garant, dass du auch die entsprechenden Umsätze machst.

Wenn dann das Gefährt noch durch die Bank teilfinanziert wurde, der Restbetrag ist meistens sowieso von der Oma, wirst du mit Sicherheit schlaflose Nächte haben, was Du kulinarisch anbieten musst, um Deine Raten abzustottern. Dieser psychologische Druck ist enorm und wird Dir Deine kaufmännische und gastronomische Kreativität und Power rauben, die Du jedoch in dieser hart umkämpften Branche brauchst.

Also noch einmal: Ein absoluter Hingucker ist wichtig mit diesem Job, er muß aber nicht einen sechsstelligen Betrag kosten. Warum nicht erst einmal kleiner anfangen, mit allen Voraussetzungen, die auch ein „Großer“ hat? Warum gleich einen Selbstfahrer kaufen, der Dein Projekt um 100 Prozent verteuert?

Denn ein Verkaufsanhänger tut es am Anfang auch. Selbst die fabrikneuen Wägen renommierter Hersteller sind mittlerweile Hingucker geworden. Hat Dein Auto eine Anhängerkupplung dann sparst Du Dir über 50 Prozent der Anschaffungskosten. Und eine nachträglich eingebaute Anhängerkupplung für Dein Auto kostet mit TÜV-Abnahme nicht einmal 1000 Euro, abhängig von Zugkraft und Bremsanlage.

Wenn Du jetzt zu den renommierten Verkaufswagen-Herstellern gehst, bist Du ganz grob geschätzt mit Inneneinrichtung und TÜV-Abnahme ab 40.000 Euro dabei. Dabei geht es dem Verkäufer jedoch nur darum, Dir möglichst viel Zubehör aufzuschwatzen und er wird alle Deine fantasiereichen Geschäftsideen gutheißen, um seine Provision, von der erlebt zu erhöhen. Du kannst bei diesen Vertretern in den wenigsten Fällen eine sachliche und kompetente Beratung erwarten, was deine Zukunftspläne mit Deinem Business betrifft.

Alternativ gibt es mittlerweile sehr preiswerte Modelle für Startups, die ebenso Eyecatcher sind, ab 5000 Euro aufwärts zuzüglich Mehrwertsteuer. Du findest sie im Internet. Du solltest auf jeden Fall diese Importeure persönlich in deren Firma aufsuchen, Dir ein Bild von dem Betrieb und seinen Mitarbeitern machen. Auch wenn die Anreise dorthin zeitaufwändig ist, hast Du zumindest gesehen, wer Dein zukünftiger Vertragspartner ist und wie dessen Umfeld ausschaut. Den Kaufvertrag, den Du besser erst einmal nicht unterschreibst, lässt Du durch einen Fachmann prüfen!

 

Achtung: China-Schrott!

Natürlich warten auch in dieser Branche die schwarzen Schafe auf Dich. Wie Du auf den folgenden Fotos siehst, ist dieses „fabrikneue Modell“ als „NEU“ an eine meiner Klienten verkauft worden. Andere Käufer berichteten mir u.a. von gebrochenen Deichseln nach zwei Wochen Einsatz und herabfallenden Reifen während der Fahrt ebenfalls vom gleichen Importeur. Ich frage mich wirklich, ob der TÜV bei der Abnahme dieses Schrottes geschlafen hat.

Jetzt für dich eine kleine „Fotografische Schrott-Gallerie“, was Du im schlimmsten Fall beim Kauf von einem unseriösen Händler geliefert bekommst:

 

Frei ab Werk und nagelneu!

 

Kreative asiatische Schweiß-Kunst!

 

Interessante Verarbeitungsdetails im linken Eingangsbereich!

 

Feinste filigrane Ausführungen!

 

Funktionsloses „Zubehör“!

 

(Alle Fotos: Copyright by Gerd Ackermann Muenchen – www.imbisskult.de)

 

Mit den Beschwerden des gleichen Händlers geht es nun weiter. Enttäuschte Käufer berichten von Tropfnasen im Lack, mangelhaft verarbeiteten, bereits rostenden Schweißnähten, Kratzern im gesamten Innen- und Außenbereich, wackelnden Türschlössern, Dellen im Bodenblech, fehlenden Silikonabdichtungen, angerosteten und undichten Fensterrahmen und Wassereintritt bei Regen über das Dach in den Verkaufswagen.

Wenn es um Nachbesserungen und Preisminderungen geht, wird es für Dich als Käufer richtig teuer und Du brauchst einen Rechtsanwalt. Wenn dann auch noch der Firmensitz des Verkäufers in einem anderen EU-Land ist und im Kaufvertrag die Klausel „SASU“ auftaucht, wird es nur noch zu einer ganz unerfreulichen Angelegenheit mit Abmahnungen und Prozessen.

Positiveres kannst Du kaum erwarten, wenn Dir jemand so einen Schrott andreht. Denn „SASU“ bedeutet eine vereinfachte Aktiengesellschaft, deren Haftung auf die eingezahlten Beiträge beschränkt ist, ein Durchgriff auf das Privatvermögen des/der Gesellschafter/s ist nicht möglich!

Zu erwarten hast Du dann nichts mehr…

 

 

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Photo by www.airstream4u.de

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