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10 – Einen Foodtruck oder Imbiss ausstatten

 

Streetfood in Chiang Mai – Photo by Gerd Ackermann – www.imbisskult.de

 

Bei der Einrichtung eines Imbisses hast Du die Qual der Wahl: Du kannst einen leeren Verkaufsanhänger kaufen und ihn genau nach Deinen Vorstellungen einrichten. Dazu musst Du aber mit den gesetzlichen Vorschriften vertraut sein, da Du ein Gewerbe betreiben möchtest.

 

Unzählige Verkaufsquellen

Mit etwas Glück kannst Du auch ausgesprochene Schnäppchen über Zeitungsanzeigen, die Internetsuche oder bei Ebay & Kollegen machen. Der Nachteil ist jedoch, dass Du oft nicht sehen können, wie stark die Geräte vom Vorgänger eingesetzt wurden und dass Du als Anfänger keinerlei objektive Beratung hast.

 

Spezialisierte Firmen:

Lassen es Ihre finanziellen Möglichkeiten zu, suchst Du einen Karosseriefachbetrieb oder einen versierten Gastrozubehör-Fachhändler auf und lässt Dich beraten.

Diese Spezialisten können Deinen Foodtruck in der Regel individuell einrichten. Die Fachleute haben bei Fragen und Problemen mit den Geräten einen ständigen Ansprechpartner, nämlich deren Hersteller, sie kennen alle Bestimmungen, Verordnungen und Gesetze in dieser Branche.

Alternativ kannst Du dann anschließend auf Schnäppchen-Jagd gehen und bestimte Teile für Dein Gefährt preiswert online zusammenkaufen.

 

Photo-by-www.airstream4u.de

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Oder einfach selber bauen?

Im Prinzip kannst Du auch Dein Gefährt von Grund auf selber bauen. Dies setzt natürlich hervorragende handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten voraus, – und sehr viel Zeit. Bei der Abnahme durch Behörden und TÜV musst Du schon damit rechnen, dass die Herren Prüfer zweimal hinschauen.

Ob sich solch eine Aktion daher wirklich lohnt?

Ich hatte einige Kunden bis heute, die dies alles selbst bewerkstelligt haben und das Prozedere hat bis zu zwei Jahre gedauert, war zeitlich aufwändig und auch noch teuer.

Dabei konnte ich mich nicht des Eindruckes verwehren, dass sie in ihrer Werkstatt viel lieber waren als später in einem heißen Foodtruck Burger zu verkaufen. Vielleicht war für sie „der Weg das Ziel“ und sie haben später das Gefährt ganz schnell weiterverkauft und anschließend weitergebastelt…

 

Streetfood in Chiang Mai – Photo by Gerd Ackermann – www.imbisskult.de

 

Folgende Punkte (Auswahl) benötigst Du in jedem Fall:

  • Fußboden mit strapazierfähigem PVC-Belag
  • Edelstahltresen, zirka 70 cm tief
  • Rückwandablage, zirka 70 cm tief
  • Gasschrank für Flüssiggasanlage mit Außentür
  • Handwasser-, Spülbeckenkombination mit Armatur
  • Glas-Spritzschutz vor den Geräten
  • Kühlschrank oder Kombi, zirka 140 l
  • Edelstahl Dunstabzugshaube mit auswaschbaren
  • Fettfilter, Regenhaube und Dachöffnung

 

Anschließend kommen, je nach Ihren Vorstellungen und Plänen, aber besonders nach den gesetzlichen Bestimmungen folgende Anschaffungen (Auswahl) auf Dich zu:

  • Kühlschauvitrine
  • Rostbratgerät
  • Hähnchengrill
  • Schaschlikbräter
  • Gesicherte Kassenschublade
  • Glasfront mit Zahlglas, Alu-Halter
  • Doppelfriteuse mit getrenntem Becken
  • Frittenwanne (Salzbecken), beheizt
  • Arbeitsplatten aus Edelstahlbecken
  • Unterkonstruktion für Tische & Geräte
  • Geräteunterbau für die Serviceseite
  • Restliche Verkaufstheke in Spanplatte, kunststoffbeschichtet
  • Wassertank mit elektrischer Pumpe
  • Zentralgasanschluss
  • Propangas-Grundanlage inkl. Druckregler und Absperrventil
  • Elektroanlage mit Schalttafel
  • Schalter- und Steckdosen, Leuchtstofflampen

 

Für die Erst/Neuzulassung eines Verkaufsfahrzeuges / Foodtrucks musst Du des Weiteren mit folgenden Kosten rechnen (Auswahl):

  • Servolenkung
  • Vorfracht/Bereitstellung durch den Händler
  • Aufbauverbindung
  • Tiefrahmen-Fahrgestell
  • TÜV-Abnahme

 

Und dann sind noch je nach Anspruch jede Menge „Extras“ möglich wie:

  • Rahmenschublade für Pommes
  • Fettablaufkanne
  • Fettabscheider
  • Edelstahl-Sieb
  • Elektrisches Currywurst-Schneidegerät
  • Edelstahl-Disperser
  • Edelstahl-Abfallkippbehälter
  • Edelstahl- Pommes-Fritten-Schaufel
  • Aluminium-Gewürzset

 

Photo-by-www.airstream4u.

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Abhängig vom Betriebstyp Ihres Imbisses könnten noch folgende Kosten entstehen:

  • Personalkosten (ohne Ihr Unternehmergehalt), Ehegattengehalt, Aushilfen, Minijob, gesetzliche und freiwillige soziale Leistungen,
  • Honorare und Provisionen, Raumkosten wie Miete, Gas, Strom, Reinigung, Instandhaltung, Entsorgungsunternehmen
  • Beiträge für Versicherungen, Kammerbeiträge, Berufsverbände und Berufsgenossenschaft
  • Werbung wie Anzeigen, Dekoration und Flyer
  • Leasingraten
  • Kosten wie Telefon, Internetanschluss, Bürobedarf, GEZ, Buchhaltung und Instandhaltung der Geräte
  • Kreditbeschaffungskosten wie Bearbeitungsgebühr, Zinsen und Provisionen
  • Gewerbe- und Vermögenssteuer
  • Verluste wie Warenverderb, Diebstahl und Vandalismus

 

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Streetfood in Chiang Mai – Photo by Gerd Ackermann – www.imbisskult.de

 

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Hilfe & Beratung

Solltest Du Schwierigkeiten bei Deiner Imbiss-Gründung, Ärger mit Behörden oder sonstige Fragen zu Deinem Projekt haben, bekommest Du hier meine fachliche Hilfe.